Mitte August habe ich euch „9 Beauty-Fakten über mich“ verraten – und hatte eigentlich gedacht, ich komme schon früher dazu, meine „9 Fakten“-Reihe fortzusetzen. Jetzt hat es mit dem zweiten Teil doch etwas länger gedauert. Heute gibt es für euch „9 Fakten über meinen Blog“. Ein paar Dinge über „Miss Annie“ habt ihr ja bereits in meinem „Behind the Scenes“-Artikel erfahren. Jetzt gibt’s noch eine neue Ladung Blog-Fakten. Viel Spaß beim Lesen!

 

P.S. Das Titelbild hat übrigens keine besondere Bedeutung. Es ist im September 2011 in Miami entstanden und mir in die Hände gefallen auf der Suche nach einem schönen Platzhalter, um diesen Beitrag auszuschmücken.

 

1. Als ich meinen Blog frisch gegründet habe, hat mir mein Freund einen kleinen Roboter gebastelt, der bei jedem neuen Besucher auf meinem Blog den Arm hebt. Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr ich mich damals über jede Bewegung des Roboters gefreut habe – und wie happy ich natürlich auch heute noch über jeden Besucher bin.

 

2. Während der ersten Monate wussten nur meine Familie und mein Freund, dass ich einen Blog habe. Ich wollte das Projekt erst mal im Geheimen starten und für mich selbst herausfinden, ob ich überhaupt Spaß daran habe. Nach und nach habe ich es dann auch Freunden erzählt. Mittlerweile bin ich stolz auf meinen Blog und will ihn auch nicht mehr verheimlichen. Trotzdem gibt es noch ein paar Menschen in meinem Umfeld, die nichts davon wissen, weil ich es auch nicht jedem auf die Nase binden will.

 

3. Mein Blog-Name sollte möglichst einzigartig und persönlich sein. Ich wollte nicht den hundertsten Blog namens „Fashion XY“ haben, auch wenn das vielleicht professioneller klingt als „Miss Annie“. Extrem gefreut habe ich mich, als mich bei meinem ersten Presse-Event eine PR-Dame mit „Da ist ja Miss Annie!“ begrüßt hat. In meinem „Behind the Scenes“-Artikel habe ich euch bereits verraten, was mein erster Namenseinfall für den Blog war (und ich bin ganz froh, dass er es doch nicht geworden ist).

 

4. Weil ich in meinem Job als Redakteurin schon den ganzen Tag vor dem Computer sitze, fällt es mir abends nicht immer leicht, mich auch noch für die Arbeit an meinem Blog zu begeistern. Am liebsten bereite ich Beiträge daher an ruhigen, unspektakulären Sonntagen vor.

 

5. Als ich meine erste Mail an eine PR-Agentur verschickt habe, war ich ganz schön aufgeregt. Wie würde man auf meinen noch recht kleinen Blog reagieren? Würde die Agentur mit mir zusammenarbeiten wollen oder würden sie gar nicht erst antworten? Doch so unsicher hätte ich gar nicht sein müssen. Die Antwort kam promt sieben Minuten später von einer ganz lieben Mitarbeiterin und lautete: „Ui, das ist aber ein schöner Blog! Bist das alles du auf den Fotos? Ich bin begeistert! Gefällt mir sehr gut! Ich habe auch einen kleinen Fashionblog!“ Natürlich gab es auch Agenturen, die nicht auf meine Mails reagiert haben oder generell nicht mit Bloggern zusammenarbeiten. In den meisten Fällen habe ich aber positives Feedback bekommen und viele liebe Leute kennen gelernt.

 

6. Outfits fotografiere ich immer am Wochenende, weil da die meiste Zeit bleibt. Unter der Woche komme ich im Herbst und Winter sowieso erst Heim, wenn es schon dunkel ist. Pro Foto-Session knipse ich meist zwei verschiedene Looks und ziehe mich dabei (oft etwas umständlich) im Auto um. Weil ich etwa alle sechs Tage ein neues Outfit auf meinem Blog zeige, muss ich so spätestens alle zwei Wochen ein neues Shooting einlegen. Das ist auch bei einer vollgepackten Arbeitswoche und Wochenendplänen meist gut zu schaffen.

 

7. Ich habe ein einziges Mal versucht, meine Fotos ohne Fotograf mit einem Selbstauslöser zu schießen. Das ging gründlich in die Hose. Entweder waren die Bilder unscharf, oder ich hatte einen extrem konzentrierten Gesichtsausdruck, oder mein Kopf war abgeschnitten. Außerdem kam ich mir irgendwie doof dabei vor. Bereits nach einer viertel Stunde habe ich überfordert und frustriert aufgegeben. Das einzig halbwegs brauchbare Foto, das an diesem Tag entstanden ist, habe ich hier auf Instagram gepostet.

 

8. Wenn ein Shooting besonders lange dauert, liegt es in 99 Prozent aller Fälle daran, dass ich unzufrieden mit meiner Frisur bin … Manche Outfits haben wir in zehn Minuten im Kasten, manchmal komme ich nach Hause und kann keines der geknipsten Bilder leiden. Manchmal sieht ein Outfit, von dem ich Zuhause vor dem Spiegel noch total überzeugt war, beim Fotografieren einfach nicht mehr gut aus. Kommen dann auch noch schlechtes Wetter oder schlechte Laune dazu, hat es mein Fotograf wirklich nicht leicht mit mir.

 

9. Es kann schon mal vorkommen – besonders, wenn ich viel zu tun habe und mich das regelmäßige Bloggen fast ein wenig stresst – dass ich mich frage, ob es eigentlich Sinn macht, einen Blog zu führen. Die Antwort lautet: Nein, besonders viel Sinn macht es nicht – aber es macht viel Spaß! Wenn ich mit schönen neuen Fotos von einem Shooting nach Hause komme, wenn ich liebe Kommentare lese und von PR-Agenturen zu toll organisierten Veranstaltungen eingeladen werde. Wenn ich mir schon ein halbes Jahr im Voraus die Mode der kommenden Saison in Showrooms anschauen und dabei Macarons und Mini-Törtchen naschen darf und am Ende in meiner „Goodie-Bag“ einen tollen neuen Schal finde. Und wenn ich mir ins Gedächtnis rufe: Das ist meine eigene Seite, die ich mit Texten und Bildern so gestalten kann, wie ich möchte. Dann macht das Bloggen Spaß.

 

Ihr wollt noch mehr wissen? Wer schießt meine Fotos? Welche Kamera und welches Objektiv verwende ich? Und wie sah mein Blog früher aus? Dann findet ihr noch mehr Infos über „Miss Annie“ hier in meinem „Hinter den Kulissen“-Post.

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17 comments

Antworten

Ein sehr sympathischer Post :) Das mit dem „Arbeiten“ am PC nach der Arbeit fällt mir auch oft schwer… ich versuche mittlerweile, einzelne Abende ganz ohne PC einzuplanen.

Liebste Grüße aus Berlin
Deine Romi
von http://www.romistyle.de

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Wirklich sehr schöner Beitrag <3
So natürlich und locker geschrieben. Das gefällt mir sehr ;-)

Bist ne Liebe <3

Swantje von http://www.swanted.de

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Das ist so ein toller Beitrag. Danke, dass du das mit uns teilst. Mit dem Selbstauslöser ist ja echt ne witzige Idee – aber das probiere ich lieber nicht aus. Deine Schilderungen klingen ja nicht so zufriedenstellend ;)
Liebe Grüße
Fiona THEDASHINGRIDER.com

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das war ein super schöner beitrag, ich lese gerne etwas zur entwicklung :)
liebe grüße!

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Deine Fakten gefallen mir super gut, in einigen kann ich mich auch wieder finden! Die Idee mit dem Roboter finde ich übrigens zuckersüß, so einen hätte ich aber auch gerne! :) Ich bin mit meinen Bildern meistens nicht zufrieden, da ich einfach immer den selben Gesichtsausdruck habe. Oder grauenhafte Augenringe. Irgendetwas ist immer doof! Meine Bilder macht übrigens auch mein Freund, mit Selbstauslöser könnte ich nie im Leben arbeiten!

Liebe Grüße,
Julia

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Tolle Infos – ich habe meinen Blog auch am Anfang ganz geheim gehalten. Selbst meiner Familie habe ich es nicht erzählt. Ich wollte erst einmal sehen, wo das so hin führt.
Liebste Grüße
Brini
BrinisFashionBook

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Ein schöner Beitag.

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Toller Post!
In einigen Punkten konnte ich mich auch wieder finden:)
Da ich unter der Woche auch arbeite muss ich meine Shoots auch immer auf das Wochenende verlegen.
Liebe Grüsse
Milena

http://www.bellavitamilena.ch

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Also Nr. 1 ist ja einfach mega süß! Da hätte dein Roboter heute aber viel zu tun :D
Bei Nr. 2 gehts mir genauso! Hab ihn auch lange „verheimlicht“ und mache wissens heute auch noch nicht!

Liebst, Colli
tobeyoutiful

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Ein richtig toller Beitrag. Der Roboter würde heute bestimmt die ganze Zeit den Arm hochhalten :)

Liebe Grüße,
Jana von bezauberndenana.de

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Toller Einblick! Ich finde es immer interessant zu sehen wie andere Blogger es mit Outfit handhaben! <3

Chiara

http://www.culturewithcoco.com

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Ach wie schön, ich erkenne mich in vielen Punkten wieder :) So einen kleinen Roboter hätte ich ja auch gerne! Hast du den noch? Müsste er nicht die ganze Zeit wie wild winken? :D
Liebst Christin
von Glasschuh.com
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Ja den gibt es noch :)

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Sehr schöner Post.
Hast du vielleicht Lust an meiner Blogverlosung teilzunehmen?
Es gibt unter anderem einen eos lip balm und eine Body Lotion von Jimmy Choo zu gewinnen.
Schau doch mal vorbei.

Liebe Grüße,
Lilli
http://www.lillislookbook.de/

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Toller Post :) So ein Blog nimmt schon echt viel Zeit in Anspruch und es ist manchmal gar nicht so leicht alles unter einen Hut zu bekommen, wenn man auch noch Vollzeit arbeitet oder studiert. Aber das aller wichtigste beim Bloggen ist doch Spaß zu haben!! :)

Liebe Grüße,

Vivian | TheRubinRose

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Wie witzig ist das denn mit dem Roboter?? :) Cool!

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Sehr spannender Post! :) Inzwischen mache ich bzw. ja wir auch am Wochenende die Bilder für die Outfitposts. Da kommt es auch immer sehr drauf an, ob ich mit dem richtigen Fuß aufgestanden bin, sonst sieht man mir das total an und wir brauchen eeewig für die Bilder :D

Liebste Grüße
Rina von Adeline und Gustav

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