Vor rund drei Jahren habe ich meine Handzahnbürste gegen ein elektrisches Modell getauscht – und kann mir eine andere Zahnreinigung mittlerweile nicht mehr vorstellen. Einmal an die elektrische Bürste gewöhnt, kommt einem das Putzen mit einer „normalen“ Zahnbürste einfach extrem langsam und überhaupt nicht gründlich vor. Eine besonders spannende elektrische Zahnbürste, die Schallzahnbürste von Curaprox, durfte ich nun kostenlos testen.* Was die teure Bürste drauf hat, erfahrt ihr hier. Die Zahnpasta mit Aktivkohle (die ist wirklich schwarz!!!), die ebenfalls im Set enthalten ist, stelle ich euch in einem eigenen Beitrag vor.

 

Curaprox – „Hydrosonic Black is White“-Set (259 Euro)

 

*Das Gerät wurde mir von Curaprox bedingungslos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst. Meinen Testbericht habe ich vollkommen unabhängig verfasst.

 

Was ist eine Schallzahnbürste? Bis vor kurzem hatte ich keine Ahnung, dass es nicht nur rotierende elektrische Zahnbürsten gibt, sondern auch sogenannte Schallzahnbürsten. Während eine herkömmliche elektrische Zahnbürste rotiert, und das meist um die 5.000 Mal pro Minute, schwingt eine Schallzahnbürste – und zwar bis zu 30.000 bis 40.000 Mal pro Minute. Die Schallzahnbürste von Curaprox schafft laut Hersteller sogar 42.000 Schwingungen.

 

Preis & Ausstattung: Das Set von Curaprox besteht neben dem Handstück auch aus der „Black is White Tough Whitening“-Zahnpasta mit 90 ml, zwei Bürstenköpfen (BIW 259), einer Aufbewahrungsbox für unterwegs und einer Ladestation. Das komplette Set ist mit 260 Euro absolut kein Schnäppchen, zumal es günstige Elektro-Bürsten bereits ab 30 bis 40 Euro gibt. Die Bürstenaufsätze sollten alle drei Monate gewechselt werden und kosten dann 18,90 Euro pro Stück. Auch die Zahnpasta könnt ihr auf shop.curaprox.de einzeln (nach)kaufen – für 24,50 Euro.

 

curaprox01

 

Anwendung: Das Gerät liegt gut in der Hand und fühlt sich dank des gummierten Bürstenkopfes auch im Mund angenehm an. Der Unterschied zur rotierenden Elektro-Bürste fällt mir sofort auf: Während bei der herkömmlichen elektrischen Zahnbürste nur der Kopf rotiert, vibriert bei der Schallzahnbürste das komplette Gerät in meiner Hand. Das ist nicht unangenehm, aber etwas gewöhnungsbedürftig. Außerdem ist das Gerät sehr laut. Besonders wer bislang mit einer Handzahnbürste geputzt hat, wird sich an den Pegel erst mal gewöhnen müssen.

 

Extra 1: Zeitmesser: Alle 30 Sekunden setzt das Gerät kurz aus. So werde ich daran erinnert, die Putzstelle zu wechseln, und muss nicht auf die Uhr schauen, um mich an die empfohlene Mindestdauer von zwei Minuten zu halten. Etwas irritierend finde ich allerdings, dass das Gerät dann für eine halbe Sekunde komplett aussetzt. Andere Zahnbürsten bauen nach jeder Einheit lediglich ein kurzes Vibrieren ein.

 

Extra 2: Modi: Auf ein weiteres Extra werde ich erst nach zwei Wochen aufmerksam, als ich mir die Bedienungsanleitung noch einmal vornehme: Die „Black is White“-Zahnbürste von Curaprox hat drei unterschiedliche Modi. Halte ich den Startknopf gedrückt, kann ich zwischen „Intensiv“ mit 32.000 Schwingungen, „Soft“ mit 42.000 Schwingungen und „Massage“ wählen. Leider entdecke ich keinen Hinweis vom Hersteller, welcher Modus für welche Wirkung besonders gut geeignet ist.

 

Akku: Während der Anwendung und kurz danach leuchten am Handstück pinkfarbene Lichter auf – von eins bis drei je nach Stand der Batterie. Das finde ich extrem praktisch. Wer keinen Platz für die Ladestation hat und die Bürste daher nicht ständig lädt, kann so den Restakku im Blick behalten. Ohne Zwischenladen hält der Akku etwa eine Woche. Kleines Manko: Die Schallzahnbürste von Curaprox steckt ein wenig zu locker in der Ladestation und kann dadurch schnell umkippen.

 

Wirkung: Die Zahnbürste kommt mit ihrem kleinen Bürstenkopf überall hin und reinigt meiner Meinung nach nicht nur gründlicher als eine herkömmliche Handzahnbürste, sondern auch besser als die elektrische Oral-B-Trizone, die ich die letzten Jahre benutzt habe und mit der ich auch schon sehr zufrieden war.

 

Fazit: Die „Hydrosonic Black is White“ von Curaprox ist mit Abstand die schönste und stylischste Zahnbürste, die ich je im Badezimmer stehen hatte. Doch viel wichtiger ist natürlich, dass sie gründlich reinigt. Saubere Zähne sind nicht nur für die Gesundheit wichtig, sondern auch für das Wohlbefinden. Schließlich fühlt sich jeder mit strahlendweißen Zähnen wohler als mit gelben Beißern. Produkte, die die Zähne wirklich sauber halten, dürfen daher gerne ihren Preis haben. Schließlich kann eine professionelle Reinigung beim Zahnarzt auch schon mal 50 bis 100 Euro kosten. 259 Euro für ein Schallzahnbürsten-Set finde ich trotzdem extrem viel – zumal ich zwar mit der Reinigung äußerst zufrieden bin, mir allerdings auch keine Wunder von dem Gerät verspreche.

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7 comments

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Natürlich ist der Anschaffungspreis nicht günstig, aber die Bürstenköpfe sind gar nicht so extrem teuer. Eine solche Zahnbürste tauscht man ja doch nicht so schnell aus (also das Handstück).

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der preis ist wirklich nicht ohne, aber wenn sie hält was sie verspricht, dann würde ich auch mal mehr ausgeben.
ich wünsche dir ein schönes wochenende!

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Von einer Schallzahnbürste habe ich bis eben auch noch nie etwas gehört. Mir würde die Zahnbürste allein wegen ihrem Design schon ins Auge springen.

Liebe Grüße Kristina von KDSecret

PS: Momentan gibt es auf meinem Blog einen Shoppingutschein von Stylefruits zu gewinnen.

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Hört sich toll an und das Design ist ja mal richtig schön :)

Liebe Grüße,
Jana von bezauberndenana.de

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Sehr spannend… ich liebe Zahnpflege..
und meine Philipps Schallzahnbürste
lg tina von
http://www.beautiful-way-of-life.blogspot.de

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Die Curaprox Produkte würden mich ja auch sehr interessieren, hört sich gut an!

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I love it

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