Nassrasierer, die nach zwei Wochen stumpf im Mülleimer landen? Wachsstreifen, die nur die Hälfte der Haare entfernen? Nichts da, ich wage mich endlich an einen Epilierer! Mit der Silk-épil 7 SkinSpa Premium Edition von Braun habe ich mir nicht nur einen Haarentferner, sondern ein ganzes Pflegeset ins Badezimmer geholt: mit einer elektrischen Reinigungsbürste fürs Gesicht und einem Bürstenkopf, der den Epilierer in eine Körper-Peeling-Bürste verwandelt (letztere habe ich noch nicht getestet). Für rund 200 Euro gibt’s dazu einen Beutel zur Aufbewahrung und eine Ladestation.

 

Silk-épil 7 SkinSpa Premium Edition von Braun (ca. 200 Euro)

 

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Der Epilierer

 

Anwendung: Über einen Drehschalter wird der Epilierer gestartet – und surrt dann ganz schön laut. Da es sich hierbei um meinen allerersten Epilierer handelt, kann ich den Geräuschpegel nicht mit anderen Geräten vergleichen. Machen die alle so einen Lärm? Ich dachte, ich könnte ganz unbemerkt im Badezimmer zur Tat schreiten … Natürlich scheue ich mich ein wenig vor dem allerersten Ansetzen. Doch alles halb so wild. Bereits während der ersten Anwendung schalte ich nach einer Weile von der sanften Epilierstufe 1 auf die schnellere Stufe 2.

 

Bis ich so viele Härchen wie möglich erwischt habe, dauert es schon ziemlich lange. Ich bearbeite alle Stellen mehrmals. Somit ist der Epilierer definitiv zeitaufwändiger in der Anwendung als ein Nassrasierer. Aber die Zeit sollte ich ja auf Dauer wieder reinholen, wenn die Haare langsamer nachwachsen, oder? Dank des kleinen Lämpchens, das sich beim Epilieren anschaltet, kann ich die Anwendung übrigens auch bei schlechtem Licht durchführen. Eine extrem gute Erfindung!

 

Wirkung: Den optischen Test bestehen meine vermeintlich glatten Beine auf jeden Fall. Den Fühltest leider nicht. Von babyzarter Haut kann ich auch nach mehreren Testwochen nicht sprechen. Denn immer wieder bleiben kleine Haarstoppeln an der ein oder anderen Stelle übrig, egal wie oft ich mit dem Gerät über die Haut fahre. Ob der Epilierer nicht gründlich genug arbeitet? Oder meine Haare so ungleich wachsen, dass immer wieder kleine Härchen auftauchen, die noch zu kurz für den Epilierer sind?

 

Fazit: Tatsächlich hatte ich mir vom Epilieren ein glatteres Ergebnis erhofft. Die Haare bleiben natürlich länger aus als beim simplen Rasieren. Dafür bleiben aber hier und da kleine Stoppeln zurück, die das Gerät nicht erwischen konnte. Trotzdem verwende ich den Epilierer weiterhin gerne und ich gebe zu: Epilieren macht mir sogar Spaß. Es ist einfach – so komisch das klingt – eine sehr befriedigende Art der Haarentfernung. Man packt die blöden Haare an der Wurzel und reißt sie aus. Außerdem hält sich das unangenehme Ziepen in Grenzen (ich spreche hier allerdings nur von den Beinen …), wozu möglicherweise die kleinen Massagebürsten am Epilier-Kopf beitragen.

 

Die Reinigungsbürste fürs Gesicht

 

Anwendung: Gesicht befeuchten, Reinigungscreme auftragen, mit der Bürste die Creme einmassieren, die Reste wieder abwaschen und das Gesicht trocken tupfen. Ganz schön aufwändig, das macht bestimmt keinen Spaß, ist mein erster Gedanke, bevor ich mein Gesicht zum allerersten Mal mit der Elektrobürste von Braun bearbeite – und damit zum ersten Mal überhaupt eine elektrische Reinigungsbürste verwende. Doch da habe ich mich geirrt. Obwohl die Reinigung ein wenig Zeit in Anspruch nimmt, freue ich mich sogar jeden Abend auf die Reinigungsbürste. Die Anwendung macht Spaß und mein Gesicht fühlt sich danach gründlich gereinigt an. Außerdem liegt das Gerät gut in der Hand und die Bürste ist nicht zu weich und nicht zu hart. Und relativ leise!

 

Wirkung: Leider verbessert sich mein Hautbild durch die Bürste überhaupt nicht. Ich habe eher das Gefühl, dass mehr Unreinheiten auftauchen als vorher. Kann es sein, dass sich meine Haut erst an diese Art der Reinigung gewöhnen muss? Nach den ersten Wochen stelle ich die Reinigung mit der Elektrobürste jedenfalls wieder ein. Seither liegt sie im Regal …

 

Fazit: Die Anwendung mit der Gesichtsreinigungsbürste aus der „Silk-épil 7 SkinSpa Premium Edition“ von Braun ist einfach und angehm. Hätte sich mein Hautbild durch die Anwendung verbessert, wäre ich dauerhaft auf die Reinigung mit der Bürste umgestiegen. Leider ist dem nicht so. Ich bin mir allerdings sicher, dass jede Haut anders auf die Reinigung mit einer Elektrobürste reagiert.

 

 

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4 comments

Antworten

Ich habe bereits ein älteres Modell und diesen bei einem Gewinnspiel gewonnen. Ich bin schon echt gespannt, ob er besser ist als seine Vorgänger :)

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Ich hab die gesichtsbürste schon länger, hatte die mal geschenkt bekommen – aber ein besseres Hautbild hab ich auch nicht. Eher ein frischeres, saubereres Gefühl nach dem reinigen. Nunja!

Den Epilierer hab ich bei Amazon als Schnäppchen gefunden – inkl. Peelingbürste und elektrischen Rasieraufsatz. Letzteren finde ich gerade für empfindlichere Stellen z.B. an den Kniekehlen super, weil ich mich da mit dem Epilierer nicht ran traue.. Die Peelingbürste ist bei mir vor der epilation ein muss, da sonst zig tausend Haare einwachsen – das nervt mich echt!! Und bei mir ist’s eher andersrum: babyglatt, aber man sieht trotzdem noch nicht herausgewachsene Stoppel durch scheinen, wie beim rasieren. Für mich also gleich gut, wie der Nassrasierer, aber ich find es auf Dauer schon angenehmer. Vor allem für die Haut.

LG :)
Conny

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sehr schöner Review!

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Danke für die tolle Produktvorstellung! Ich überlege mir auch einen Gesichtsreiniger zuzulegen :)
Liebste Grüße

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